Erstkommunion

Die Erstkommunionvorbereitung im Pastoralen Raum Arnsberg steht unter dem Motto „Jesus segnet uns“ und ist angelehnt an die Bibelstelle der Kindersegnung im Markusevangelium, Kapitel 10, Verse 13 bis 16.

Jesus stellt die Kinder vor den Erwachsenen in die Mitte und segnet sie. Damit sagt er ihnen: „Es ist gut, dass es dich gibt! Es ist gut, dass du da bist! Ich bin für dich da! Eine Botschaft Jesu, die uns alle angeht und auf die wir vertrauen können.

Wir wünschen Ihnen einen guten und gesegneten Weg der Kommunionvorbereitung mit Ihren Kindern, in der Familie und in Ihrer Gemeinde.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über das Konzept der Kommunionvorbereitung, über das Organisatorische, Termine, den Inhalt und die Bedeutung des Kommunionsakramentes.

Hier das Mottobild des Erzbistums Paderborn zur Erstkommunion 2019.

Zum Vergrössern des Schaubildes zur Erstkommunion klicken Sie auf das Bild unten.

WIE: Verbindliche Mindeststandards im Pastoralen Raum

Die Mindeststandards der Erstkommunionvorbereitung:

Erstkommunionvorbereitung mit den Mindeststandards gilt dem gesamten Pastoralen Raum und wird jährlich neu reflektiert. Zu allen zusätzlichen Angeboten der einzelnen Gemeinden sind die Familien eingeladen. 

  1. Obligatorisch sind: 
  • Elternabende zur Information über den inhaltlichen und organisatorischen Weg der Vorbereitung.
  • Die persönliche Anmeldung über das Pfarrbüro.
  • Schulische Vorbereitung: Seelsorgestunde 1x wöchentlich
  • Weggottesdienste und besondere Gottesdienste und Katechetische Angebote für die Erstkommunionfamilien (Familie / Kinder) im Terminplan 
  1. Ehrenamtliche Mitverantwortliche werden die Weggottesdienste leiten. Sie begleiten je nach ihren Möglichkeiten mit den bereitwilligen Eltern zusammen Gruppenstunden und andere Angebote. Die zusätzlichen Angebote in den Gemeinden werden daher je nach Gemeinde unterschiedlich sein. 
  2. Die Gemeindereferentinnen und Priester kommen in Kontakt mit den Kindern vornehmlich durch die Seelsorgestunde (oder über die Gottesdienste), über die Kommunionleitungsteams, mit den Eltern durch Begleitung je nach Notwendigkeit z. B. bei familiären Problemen; Familien, die Kinder haben mit Behinderungen. 
  3. Die Kinder empfangen die erste Hl. Kommunion an den vorgesehenen Sonntagen.
  4. Eine Erstkommunionfeier in einer Gemeinde ist bei einer festgelegten Mindestzahl an Kindernvorgesehen.
  5. Liedzettel: zentral für alle Gemeinden oder Nutzung des Gotteslobes.
  6. Koordination der Musik für alle EK-Feiern hat Frau Ritt – Appelhans 
  7. Dankandachten werden noch bekannt gegeben.

Themen in der Seelsorgstunde und Terminpläne der einzelnen Gemeinden im Pastoralen Raum Arnsberg mit ihren Angeboten für die Kommunionkinder

THEMENFELDER  DER ERSTKOMMUNIONVORBEREITUNG in der Schule

  • den Kirchenraum entdecken und erschließen (Orte, Gegenstände, Haltungen)
  • von Gott hören und erzählen (Bibel)
  • Jesus begegnen (Jesus segnet, Jesus heilt, Jesus erzählt von Gott und Gottes Reich)
  • sich zu Jesus bekennen (Nachfolge, Taufe, Glaubensbekenntnis)
  • Zeichen der Nähe Gottes (Die Sakramente)
  • zu Gott sprechen (Gebet)
  • Schuld, Vergebung und Versöhnung (Erfahrungen von Schuld, Umkehr und Versöhnung, Gott vergibt, Bußsakrament)
  • Menschwerdung, Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu (Geburt, Abendmahl, Kreuzweg, Ostererzählungen)
  • Eucharistie (Brot und Wein, Ver-Wandlung, Erinnerung, Danksagung, Sendung, Anbetung) 
  • Erschließung der zentralen Elemente der Eucharistiefeier (Eröffnung, Wortgottesdienst, Eucharistiefeier, Entlassung)
  • miteinander Kirche sein (Gemeinschaft – Gemeinde – Weltkirche – Konfessionen -Religionen)

In der Förderung von Haltungen und Einstellungen wie Verantwortungsbereitschaft, Respekt vor anderen Menschen, Gerechtigkeit und Solidarität, thematisiert die Erstkommunionvorbereitung auch soziale Kompetenzen, die für eine christlich geprägte Lebensführung bedeutsam sind:

  • Interesse für die großen Fragen nach dem Woher, Wohin und Wozu des menschlichen Lebens wecken und wachhalten
  • Lebensfreude, Selbst- und Nächstenliebe
  • Dankbarkeit für das eigene Leben und die ganze Schöpfung
  • Sensibilität für das Leiden und die Freude anderer
  • Hoffnung auf ein Leben über den Tod hinaus
  • Toleranz 

Terminpläne für die Kommunionkinder:

Zuständigkeiten und Aufgaben: Pastoralteam

Kommunionleitungsteam der Hauptamtlichen:Gemeindereferentinnen Nicola Echterhoff, Sr. Ephrem Eling, P. Reinhard Isenberg, P. Ernst ThomasGesamtkoordination und Hauptverantwortung, Leitung der Elternabende, Ansprechpartner*innen der Kommunionleitungsteams
P. Reinhard Isenberg, Telefon: 02931- 9632737, Mail: r.isenberg@pr-arnsberg.deSprecher des hauptamtlichen Leitungsteams der Kommunionvorbereitung, Inhaltlicher Teil der Elternabende, Vorstellungsgottesdienst, Beichte und EK-Feier
Gemref. Nicola Echterhoff, Telefon: 0171-4781547, Mail: n.echterhoff@pr-arnsberg.de Pastor Reinhard IsenbergAnsprechpartner*in für die  Kommunionleitungsteams in Liebfrauen, St. Pius, St. Norbertus
Gemref. Ephrem Eling, Telefon: 02931-6443, Mail: e.eling@pr-arnsberg.deAnsprechpartnerin des Kommunionleitungsteams St. Laurentius Propstei, Hl. Kreuz, St. Stephanus Niedereimer, St. Franziskus Xaverius Wennigloh – Schulung der Weggottesdienstleiterinnen, Angebote zur vertiefenden Katechese, wenn möglich und gewünscht, Seelsorgestunde: Norbertusschule, Regenbogenschule auf dem Schreppenberg und in Niedereimer, Johannesschule
P. Ernst Thomas, Telefon: 02931-827000, Mail: e.thomas@pr-arnsberg.deAnsprechpartner für das Kommunionleitungsteam in Hl. Familie: Oeventrop und St. Nikolaus Rumbeck, Seelsorgestunde in Oeventrop, Vorstellungsgottesdienst, Beichte und EK-Feier
Grace Konal, GemeindereferentinSeelsorgestunde: Johannesschule und Birkenpfadschule
Propst Hubertus BöttcherVorstellungsgottesdienst, Beichte und EK-Feier
P. Siepe, P. Werner, Vikar Kendzorra, Vorstellungsgottesdienst, Beichte und EK-Feier

Welche Kommunionleitungsteams im Pastoralen Raum gibt es:

Heilige Familie Oeventrop und St. Nikolaus Rumbeck LiebfrauenSt. PiusSt. NorbertusSt. Laurentius, Hl. Kreuz, St. Stephanus, St. Franziskus Xaverius

Mögliche Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen (allgemein)

  • Beratung und Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung des Vorbereitungskonzepts
  • Sprachrohr vor Ort sein für die Anliegen und Themen der Eltern, Informationsweitergabe
  • Angebot der Gruppenstunden, wenn Eltern zur Leitung dafür bereit sind
  • Leitung von Weggottesdiensten 
  • Kreative Ideen zu einzelnen Elementen einbringen, um die Eucharistie lebensnah und lebendig erfahrbar zu machen. (Nach Möglichkeit)
  • Koordination bzw. Ermöglichung von freiwilligen Angeboten vor Ort: (Krippenspiel, Sternsinger, Kinderbibelwoche, Palmzweigbinden, Kreuzweg, Kirchenführung, eine soziale Aktion …)
  • Betreuung der Kinder während der Elterngottesdienste
  • Begleitung bei der Erstbeichte 
  • Teilnahme und Begleitung bei der Erstkommunionfeier in der Kirche und im Pfarrheim

Über die Bedeutung des Sakraments der Erstkommunion

Bitte lesen Sie weiter ….

In unseren Gemeinden werden die Familien der Kommunionkinder jahrgangsweise im dritten Schuljahr zur Erstkommunionvorbereitung eingeladen. Neben den vielen schönen Einzelerlebnissen, Begegnungen und Erfolgen stehen oft genug auch Frustrationen und viele Fragen. Das gewünschte Ergebnis der Vorbereitung, Aufwand und Wirkung, mangelndes Interesse an der Teilnahme am liturgischen und katechetischen Angebot seitens vieler Familien, die Nachhaltigkeit bis hin zu der Frage, ob wir die Erstkommunion ein Jahr aussetzen sollen, werden von Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitern diskutiert. 

Die kirchlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Vorbereitung auf die Erstkommunion haben sich in den vergangenen Jahren radikal verändert. Die Realitäten in Familie und Gemeinde sind andere geworden. Bei folgenden Überlegungen geht es darum, die Situation der Familien besser zu verstehen und einen einigermaßen begehbaren Weg zu finden, der den heutigen Menschen angemessen ist. Wichtig ist die bleibende Frage: Was würde Jesus heute tun?

WER: Der Mensch heute! – Lebenskontext

WAS: Glaube an Jesus Christus – Ziele und Inhalte

WIE: Haltungen – Methodik

Wer: Zur Situation der Familien

Sakramente sind im Wesentlichen Zeichen der Nähe Gottes. Gott begegnet den einzelnen Menschen in ihrer konkreten Lebenssituation und genau darin bietet er seinen Beistand zu einem gelingenden Leben im Dialog. 

Laut einer theologischen Studie nehmen heute weniger als 10% der Katholiken aktiv am Gemeindeleben teil. Die sogenannte „unbekannte Mehrheit“ erhält nach einer längeren Phase von radikaler Kirche- und Gemeindeabstinenz einen erneuten Erstkontakt zunächst zu den selbstverantworteten Kasualfeiern (Trauung, Taufe… selbstverständlichen Lebensbestandteile). Sie suchen in den Kasualien Segen und Halt zu den Lebenswenden. Sie suchen aus den biographischen Anlässen und Verdichtungen eine Antwort und Erklärungsmodelle, Trost, Hilfe und Sicherheit für unübersichtliche Lebenssituationen (Geburt eines Kindes, Schulanfang, Heirat, Krankheit, Sterben, Tod). Sie erwarten von Ritualen, was sie häufig selbst nicht rationalisieren oder überhaupt verbalisieren können, jedoch als unbestimmten qualitativen „Mehrwert“ für ihr Leben erahnen. (Riten und Rituale sind nur insoweit von Bedeutung, wie sie bestimmte Wirkungen im Subjekt hervorrufen – Gefühle, Stimmungen, Ekstase, Betroffenheit, Betroffenheit, Trance – die vom Subjekt als heilsam, befreiend, tröstend oder erhebend empfunden werden.) Der Bedarf nach Gemeinschaft ist je nach eigener biographischer Situation und Bedürfnis selbstbestimmt. 

Ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft mit Kirche wird mit dem zeitgenössischen Phänomen des Pilgerns verglichen. Lockere Kirchenbindung, anlassbezogen. Liturgie ist Ihnen fremd. Denn die regelmäßige Teilnahme an Gottesdiensten gehört keineswegs zum Selbstverständnis und zählt nicht zu den Bedürfnissen der meisten Christinnen. Viele fühlen sich der Kirche verbunden und wollen die Möglichkeit “hinzugehen“ nicht missen. Sie wollen nur nicht “müssen“. Das heißt für uns, Gottesdienste an hohen Festtagen etwa oder Sakramente – wie Taufen, Eheschließungen, Begräbnisse – als besondere pastorale Chance und Aufgabe nutzen zu können. Anstatt die Energie darauf zu konzentrieren (und zu vergeuden), Menschen „zwischen den Sakramenten“ an die Kirche binden zu wollen, sollten die GemeindeseelsorgerInnen ihre Kraft und Inspiration darauf konzentrieren, Gastfreundschaft auf Fernstehende hin zu konkretisieren.

Zu der christlichen Idealfamilie zählen noch diverse andere Lebenswirklichkeiten der Eltern. Einige Formen sind im Folgenden aufgeführt. 

  • Komplettfamilien (MutterVaterKind[er])
  • Einelternfamilien
  • Patchworkfamilien
  • Getrenntlebende
  • Geschiedene
  • Regenbogenfamilien
  • GeschiedeneWiederverheiratete
  • Konfessionsverbindende Ehen

Weitere Faktoren des Lebensalltags

  • Nähe und Distanz der Eltern zu Glaube und Kirche, verschiedene Nationalitäten (Kultur, Migrationshintergrund, Sprache)
  • Berufsstruktur (Schichtdienst, Arbeitslosigkeit, helfende Berufe, Zeitarbeit usw.)
  • Schulorte der Kinder (Schule nimmt größeren Zeitraum ein, Hausaufgaben …)
  • Regelmäßige Termine der Kinder (Sport, Musik usw.)
  • Wochenendregelungen
  • Nutzung von Computer, Fernsehen, Handy, sozialen Medien
  • Soziale Situation (finanzielle Nöte, Verschuldung, Wohnungssituation, soziale Kontakte untereinander usw.)
  • (Instabile, unvollständige Familien)

Wie: Haltungen 1. Biblische Orientierung

Sakramente sind im Wesentlichen Zeichen der Nähe Gottes. Gott begegnet den einzelnen Menschen in ihrer konkreten Lebenssituation und genau darin bietet er seinen Beistand zu einem gelingenden Leben im Dialog. 

Laut einer theologischen Studie nehmen heute weniger als 10% der Katholiken aktiv am Gemeindeleben teil. Die sogenannte „unbekannte Mehrheit“ erhält nach einer längeren Phase von radikaler Kirche- und Gemeindeabstinenz einen erneuten Erstkontakt zunächst zu den selbstverantworteten Kasualfeiern (Trauung, Taufe… selbstverständlichen Lebensbestandteile). Sie suchen in den Kasualien Segen und Halt zu den Lebenswenden. Sie suchen aus den biographischen Anlässen und Verdichtungen eine Antwort und Erklärungsmodelle, Trost, Hilfe und Sicherheit für unübersichtliche Lebenssituationen (Geburt eines Kindes, Schulanfang, Heirat, Krankheit, Sterben, Tod). Sie erwarten von Ritualen, was sie häufig selbst nicht rationalisieren oder überhaupt verbalisieren können, jedoch als unbestimmten qualitativen „Mehrwert“ für ihr Leben erahnen. (Riten und Rituale sind nur insoweit von Bedeutung, wie sie bestimmte Wirkungen im Subjekt hervorrufen – Gefühle, Stimmungen, Ekstase, Betroffenheit, Betroffenheit, Trance – die vom Subjekt als heilsam, befreiend, tröstend oder erhebend empfunden werden.) Der Bedarf nach Gemeinschaft ist je nach eigener biographischer Situation und Bedürfnis selbstbestimmt. 

Ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft mit Kirche wird mit dem zeitgenössischen Phänomen des Pilgerns verglichen. Lockere Kirchenbindung, anlassbezogen. Liturgie ist Ihnen fremd. Denn die regelmäßige Teilnahme an Gottesdiensten gehört keineswegs zum Selbstverständnis und zählt nicht zu den Bedürfnissen der meisten Christinnen. Viele fühlen sich der Kirche verbunden und wollen die Möglichkeit “hinzugehen“ nicht missen. Sie wollen nur nicht “müssen“. Das heißt für uns, Gottesdienste an hohen Festtagen etwa oder Sakramente – wie Taufen, Eheschließungen, Begräbnisse – als besondere pastorale Chance und Aufgabe nutzen zu können. Anstatt die Energie darauf zu konzentrieren (und zu vergeuden), Menschen „zwischen den Sakramenten“ an die Kirche binden zu wollen, sollten die GemeindeseelsorgerInnen ihre Kraft und Inspiration darauf konzentrieren, Gastfreundschaft auf Fernstehende hin zu konkretisieren.

Zu der christlichen Idealfamilie zählen noch diverse andere Lebenswirklichkeiten der Eltern. Einige Formen sind im Folgenden aufgeführt. 

  • Komplettfamilien (MutterVaterKind[er])
  • Einelternfamilien
  • Patchworkfamilien
  • Getrenntlebende
  • Geschiedene
  • Regenbogenfamilien
  • GeschiedeneWiederverheiratete
  • Konfessionsverbindende Ehen

Weitere Faktoren des Lebensalltags

  • Nähe und Distanz der Eltern zu Glaube und Kirche, verschiedene Nationalitäten (Kultur, Migrationshintergrund, Sprache)
  • Berufsstruktur (Schichtdienst, Arbeitslosigkeit, helfende Berufe, Zeitarbeit usw.)
  • Schulorte der Kinder (Schule nimmt größeren Zeitraum ein, Hausaufgaben …)
  • Regelmäßige Termine der Kinder (Sport, Musik usw.)
  • Wochenendregelungen
  • Nutzung von Computer, Fernsehen, Handy, sozialen Medien
  • Soziale Situation (finanzielle Nöte, Verschuldung, Wohnungssituation, soziale Kontakte untereinander usw.)
  • (Instabile, unvollständige Familien)

Wie: Haltungen 2. Grundsätze

  • → Zeitgemäß: Gegenwart bejahen, gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und angemessen berücksichtigen.
  • → Differenziert: Lebensweltsensibel und biographieorientiert. Keine Antworten geben auf Fragen, die nicht gestellt sind. Eltern nicht zu  „fremden Lebensthemen“ verpflichten. 
  • → Diakonisch: Jesus hat die Menschen nicht danach gefragt, was sie glaubten, er hat sie danach gefragt, wie es ihnen ging. Erstkommunionvorbereitung soll immer auch Stärkung von Lebenskompetenz und Lebenshilfe sein.
  • → Missionarisch: Das persönliche Glaubenszeugnis. Gastfreundschaft und wohlwollende zwischenmenschliche Begegnungen. (Willkommenskultur)
  • → Mystagogisch: Sprache des Glaubens zu Sprache des Lebens machen. In der Liturgie wird Leben „alltagstauglich“ gedeutet und gefeiert. Nicht gelerntern Glauben, sondern gelebten Glauben anbieten und nicht aufzwingen. 
  • → Absichtslos: Die Freiheit und die Möglichkeiten der Eltern achten. Mitsprache und Mitentscheidung der Eltern. (Keine erzwungene Teilnahme)
  • → Konzentration von wesentlichen Inhalten: „Weniger ist mehr“. Keine Überforderung, es muss nicht in dieser Zeit „alles“ geleistet werden.
  • → Ressourcenorientiert: Überforderung aller Beteiligten wehren. Ehrenamtlich und hauptamtlich.
  • → Ganzheitlich: Kopf, Herz und Hand werden angesprochen. Zentrale Glaubensvollzüge werden sinnlich erfahrbar gemacht, weil nichts gelernt wird, ohne es erlebt zu haben.

Wir begegnen den Menschen, die zu uns kommen und ihrer Geschichte mit Gott mit großer Ehrfurcht, Dankbarkeit und ohne Vorurteile.

Was: Zielsetzungen

TRUKTUREN EINER HEUTIGEN ERSTKOMMUNIONVORBEREITUNG

Die Ersthinführung von Kindern zur Eucharistie und die Differenzierung 

Zielsetzung im PR Arnsberg 

  • Die Familie geht zur Erstkommunion des Kindes!
Das Ziel mit allen Kinderneine „saisonale“ Glaubensgemeinschaft und eine würdige Feier. Die Kinder fühlen sich von Gott angenommen, geliebt und unbedingt erwünscht. Sie erhalten eine Möglichkeit, eine Beziehung zu Jesus aufzubauen, der mit ihnen geht und ihnen Halt gibt. Einen Zugang zur Beichte und zur Feier der Eucharistie zu erhalten. Sicherheit in der Mitfeier. (Nächstenliebe, Teilen, Beten …(Elementare Einführung)
Das Ziel mit möglichst vielen (können auch wenige sein) Kinderndie Aufnahme kontinuierlicher Kommuniongemeinschaft durch weitere Begleitung nach der Erstkommunion (z. B. Ministranten-Gruppe). (Vertiefung)
Das Ziel mit allen Elternderen freundliche Annahme mit ihrer Lebens- und Glaubensgeschichte; Informationen über den Weg mit den Kindern; das Angebot weiterer Elternbegegnungen; die Besprechung der Mitfeier der Erstkommunion.
Das Ziel mit möglichst vielen(können auch wenige sein) Elterndie Vermittlung von Anregungen, wie die Eltern den Weg ihrer Kinder begleiten können. Sie begegnen Christen, die ihren Glauben im Alltag leben. (Hinführende Katechese)
Das Ziel mit den Eltern, die aus Anlass der Erstkommunion ihrer Kinder eine Annäherung  an Glauben und Kirche prüfen wollen und Interesse an mehr zeigenEröffnung eines Zugangs zu einem Glaubensort in der Pfarrgemeinde (Vertiefende Katechese: Glaubenskurs u.ä. von Sr. Ephrem)

Das Formular “Einwilligung der Eltern bezüglich der Bildrechte” können Sie sich hier herunterladen.